Simon fragte mich anlässlich dieses Projektes berechtigterweise, ob Barth denn selbst überhaupt gewollt habe, dass jemand diesen Riesenhaufen von Büchern wirklich durchlese? Worauf man sachgemäß nur mit einem Diktum Barths antworten kann, das zugleich seinen zupackenden Stil wie seine entwaffnende Unbescheidenheit offenbart:

„Wer schon von mir reden will, der müßte mich – das ist nicht zuviel verlangt – jedenfalls gelesen, und zwar (wenn er nicht Journalist, sondern ein ernster Mensch und gar noch ein ernster und also nicht bloß blätternder Theologe ist) ganz gelesen haben.“

Nein, das ist natürlich nicht zuviel verlangt; und wer wollte nicht lieber ernster Mensch als Journalist sein?

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