Auch der Standpunkt des verzweifelten Zuschauers ist eben für den Dogmatiker wie für den Christen überhaupt ein unmöglicher Standpunkt, auch wenn er zu solcher Verzweiflung noch so viele Gründe haben sollte. (KD I/2, 904)

Der Kirche lächerliches Ungenügen vorwerfen ist leicht. Sich selbst mit hineinrechnen und nicht am Rande stehen bleiben, das ist schon schwieriger. Dieses „trotzdem“ ehrlich zu sprechen und nicht herablassend, vielleicht am schwierigsten. Wahrscheinlich geht es nur, wenn man gelernt hat, auch über sich selbst und seine Theologie gründlich zu lachen…

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